Wer Hausaufgaben sagt, sollte auch Soße sagen

Wir haben die komplette Triologie der gesellschaftlichen Erziehung mitgemacht: Kindergarten, Schule, Uni. Vorbildliche Schüler waren wir aber nicht immer, dazu fehlte uns wahrscheinlich das erzieherische Rückrat. Wir hatten wohl mehr Gelantine als Knochen im Körper. Oder wir waren nicht aufgeschlossen genug. Daran konnten auch unsere Lehrer:innen nichts ändern. Vielleicht fehlte ihnen auch nur der richtige Schlüssel. Sie hatten halt nur den üblichen Schraubendrehersatz dabei, Kreuz und Schlitz und so, aber keine Imbusschlüssel, damit hätte man uns vielleicht knacken können. Unsere Unlust stand uns in die Gesichter geschrieben, wir trugen sie stolz wie ein Assessoire. Statt im Unterricht, saßen wir gerne im Bistro und haben die ganze Speisekarte durchbestellt, gerne auch wild gemischt. Teddy hat mal Choritzo mit Worchestersoße und Oregahno bestellt und zum Nachtisch noch Lietschies dazu. Völlig verrückt. Die Idee hätte er sich mal lizensieren lassen sollen. Die Wurst war dann aber so hart, dass ihm eine Amalganfüllung rausgebrochen ist. Totales Disaster.

Wer alle Fehler in diesem Text findet und uns seperat zuschickt, bekommt ein Bongbong von uns.

 

Uns fehlen die Worte, manchmal auch Wörter

Wir haben uns neulich mal mit der New York Times beschäftigt, dergestalt,
dass das, was dort manchmal so steht, vorher noch nie da stand oder gehört war.
Wir sind ja schon, was Neuschöpfungen betrifft, selbst oft totarsch kalt,
und trotzdem, da fehlen uns die Worte und manchmal auch Wörter.

Und dann gibt’s da so einen so einen Movie,
mit einem Professor und da ist auch so ein Gestörter,
die haben geschafft, war wir niemals hätten, so nie,
denn uns fehlen die Worte und manchmal auch Wörter.

Zum Glück gibt’s ein Buch, das hier Lösung verspricht,
es listet, was fehlt, von Birismus bis Zeissisteur,
die stehen in den Lexika nämlich nicht,
denn uns fehlen die Worte und manchmal auch Wörter.

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