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Der Elf und der Zwölfender

Das nun folgende, so ungewöhnlich wie einzigartige Gespräch, das die Geschichte der Mathematik und Philosophie prägen sollte, lange bevor ein Kant oder Gauß es taten, dieses Gespräch fand an einem ebenso ungewöhnlichen und einzigartigen Ort statt. Tief im Wald. Am Fuße eines Berges erstreckte sich dieser Wald — dunkel, mächtig, wunderschön und geheimnisvoll, furchterregend und beeindruckend zugleich. Manch einer, der hineingeriet, verirrte sich ganze Monate darin, manche wurden gar nie wieder gesehen.
Bei dem Gespräch, dessen Zeuge wir nun werden sollen, befinden uns mitten darin, in diesem Wald, einige tausend Jahre vor unserer Zeit, als Wesen ihn bewohnten, deren Namen heute bestenfalls noch in Märchengeschichten zu lesen, manche gar völlig in Vergessenheit geraten sind. Aber mitten in diesem Wald, ja, eigentlich sogar ganz genau in seiner Mitte, war es nicht dunkel, sondern dort befand sich eine Lichtung. Kreisrund und einige hundert Meter im Durchmesser, bewachsen mit ausschließlich grünem, leuchtendem Gras, ganz so, als kümmerte sich eine hütende Hand darum, diesen Platz vom Wildwuchs der Bäume und Sträucher freizuhalten.
Ein kleines, gut gelaunt schauendes Männlein betritt nun die Szene, läuft auf die Lichtung, verharrt, blickt sich um und entdeckt nicht weit entfernt ein prächtiges Geweih, das aus den Gräsern hervorragt. Genug der Worte. Werden wir nun Zeuge, lauschen wir nun diesem denkwürdigen Austausch der beiden Wesen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Martin von Hörgeschichten für die musikalische Untermalung und Johannes aka ohneQ für die Stimme des Erzählers.

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