Bei uns zu Hause (Folge 3): Die Liste

Esel führt seit seiner ersten Ankunft eine private Liste kurioser Beobachtungen aus Peep’n’Brook: ein Flamingo mit Vorliebe für liegengelassene Sonnenbrillen, ein Jetski, der nur rückwärtsfährt, eine Strandbar mit Schneemann-Lichterkette. Teddy hält die Liste für überflüssig, gibt aber zu, dass sie sich gut macht, wenn das nächste Mal jemand nach einer Anekdote fragt.

Titelmusik von Iaroslav Mzhelskii auf Pixabay. Hintergrundmusik von we-o_rd35mz9xtevppwrj6 auf Pixabay. Erzählerstimme erstellt mit ElevenLabs.

Bei uns zu Hause (Folge 2): Der Absender

Im kleinen Heimatmuseum von Peep’n’Brook hängt eine alte Postkarte, nur mit drei Herzen unterschrieben, adressiert an »die Menschen von hier«. Teddy liest sie Esel vor, weil sie ihm beim Warten auf die Fähre in die Hände fällt. Esel findet die Idee für eine Postkarte schön, fragt sich aber, wer so etwas verschickt, ohne zu wissen, wer es je lesen wird.

Titelmusik von Iaroslav Mzhelskii auf Pixabay. Hintergrundmusik von we-o_rd35mz9xtevppwrj6 auf Pixabay. Erzählerstimme erstellt mit ElevenLabs.

Bei uns zu Hause (Folge 1): Piepenbrock

Ein Tourist fragt Esel an der Strandpromenade von Peep’n’Brook, ob der Ort wirklich nach einem Siedler benannt ist, der hier als Erster gestrandet sein soll. Teddy hält das für eine Geschichte, die sich irgendwann ein Fremdenführer ausgedacht hat, um die Frage nicht ständig neu beantworten zu müssen. Der Tourist zieht weiter, offenbar zufrieden mit jeder Antwort, solange sie nach Legende klingt.

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Esel und Teddy sagen Hallo

Hallo, Teddy.

Ich hab mich gefragt, ob du Dich
nach all der Zeit mal treffen willst.
Um alles durchzusprechen.

Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden.
Aber bei mir hat das nicht richtig funktioniert.

Hallo, kannst du mich hören?
Ich bin in Holland, träume davon,
dass wir jünger und freier waren.
Ich habe vergessen, wie es sich anfühlte, bevor die Welt uns auf die Füße fiel.

Zwischen uns gibt es einen großen Unterschied.
Wie eine Million Meilen.

Hallo von der andere Seite.
Ich habe Dich bestimmt tausend Mal angerufen.
Um Dir zu sagen, dass es mir leid tut, was ich alles gemacht habe.
Aber wenn ich Dich anrief, schien nie jemand zuhause zu sein.

Ohh, nicht mehr.
Nicht mehr.

(Idee: Prof. Drosten sagt Hallo)