Undercover Discoveries

Lieder leben, Lieder sterben, das möchte wohl keiner bestreiten. Falls aber doch, postulieren wir das einfach mal. Wenn das also unsere Annahme ist, können wir wohl auch annehmen, dass jedes Lied irgendwann noch einmal wiedergeboren werden möchte. Je häufiger, desto besser, denn umso mehr lebt es. Manche Lieder haben Glück und landen bei Sinéad O’Connor, Aretha Franklin oder Johnny Cash. Andere landen bei Esel.

Das Cover ist nicht das Lied. Es ist ein anderes, oft merkwürdiges Wesen. Es steht vor dem Original und sagt: „Hallo, ich bin du, aber anders.“ Vielleicht sagt es auch: „Ich bin besser, ich stehe ja auf deinen riesigen Schultern.“ Oder es sagt gar nichts, obwohl es eigentlich nur „Bitte verzeih mir, ich wollte dich nicht beleidigen!“ hätte sagen sollen.

In dieser Folge widmen sich Esel und Teddy der Kunst des schlechten Coverns. Also jener Kunstform, bei der man ein bekanntes Lied nicht zerstört, sondern nur so weit beschädigt, dass jemand anderes noch erraten kann, was es früher einmal war. Esel spielt Akkorde. Teddy erkennt Lieder. Oder erkennt zumindest die Absicht hinter den Akkorden. Das ist vielleicht noch schwieriger.

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Auch ein schlechtes Cover ist eine Wiedergeburt. Nur eben eine, bei der der Arzt kurz das Zimmer verlässt.

Esel und Teddy: Personal Podcast

Kurz nach ihrem Best-of-Feuerwerk haben sich Esel und Teddy wieder an ihre Schreibtische und Mikrophone geschleppt, um neues Material zu produzieren. Denn ihre Hörer sind den beiden wichtig. Schließlich verdanken sie den Fans alles und ihnen ist klar, dass man da auch schon mal investieren muss … Herausgekommen ist nicht nur die kongeniale Coverversion eines alten Klassikers, sondern auch das erste PowerPoint-Musikvideo der Welt. Genug der Worte, Leute. Schaut und hört es Euch an. Das ist für Euch! Wir sind Euer Personal Podcast!