Rückkehr nach Antarktika

Der Eisbrecher legt an, wir steigen aus, es ist scheißkalt. Warum wir wieder an diesen gottverlassenen Ort fahren mussten? Mussten wir nicht, wir haben uns überreden lassen. Jetzt stehen wir da, dieser bescheuerte Wind pfeift durch alle Schichten unserer Bärenfelljacken, die Finger spüren wir schon nicht mehr trotz der dicken Handschuhe. Sofort haben sich Eiszapfen an Esels Bart gebildet. Aus dem Eisnebel kommt wer angewatschelt, so ein Kaiserpinguin. „Hallo!“, sagt der. „Ich hab nur ein paar Fragen an Euch, danach dürft ihr wieder nach Hause fahren.“

(Das Gewinnspiel ist beendet.)

Filme in fünf Sekunden

Welcher Film ist das? – Zwei nicht so schlaue Freunde. Ein Geldkoffer. Ein Plan, der hoffnungslos schiefläuft.

Menschen, Tiere, Rezensionen

Um es gleich vorweg zu sagen, ich hatte mehr erwartet. Ich kann auch die vielen 5-Sterne-Rezensionen nicht verstehen. Esel und Teddy standen für mich bisher für garantiert gute Unterhaltung. Auch der Titel dieser Episode verspricht wieder ein Feuerwerk an Witz und Emotionen. De facto ist mir aber schlicht die Kinnlade runtergefallen als ich das hier gehört habe. Esel und Teddy, was ist denn mit Euch los? Offensichtlich habt Ihr Euch überhaupt nicht abgesprochen, Esel war schlecht bis gar nicht vorbereitet und das Spiel hat sich so zäh gestaltet, dass es mir schwergefallen ist, überhaupt bis zum Ende zuzuhören. Echt. Ich bin anderes von Euch gewohnt. Immerhin habe ich zweimal leicht grinsen müssen. Dafür gibt es zwei Sterne. Den dritten gibt es in Erinnerung an Eure alte Größe, sozusagen für Euer Lebenswerk. Mehr kann ich aber beim besten Willen nicht geben. Drei Sterne. Bitte, Esel, Teddy, so kann es nicht weitergehen.

Los, rubbel!

Es gibt Dinge, die verlernt man nicht. Die sind im Rückenmark gespeichert. Fahrradfahren zum Beispiel. Hat man als Kind gelernt, hat man jahrelang gemacht, dann hört man plötzlich auf, weil man’s nicht mehr braucht. Wenn man das dann zehn Jahre später plötzlich machen muss, geht das fast so als hätte man nie aufgehört. Bei anderen Dingen ist das nicht so, Multiplizieren ohne Taschenrechner zum Beispiel. Hat man auch gelernt, jahrelang gemacht, dann nicht mehr, und es ist auch weg, für immer, kommt nicht wieder.
Woran liegt das? Warum vergisst man manches und anderes niemals. Auf der Suche nach der Antwort haben wir uns gefragt, was wir außer Fahrradfahren und Multiplizieren sonst noch gerne und oft gemacht haben in unserer Jugend. Und testen nun, ob wir es noch können. Folge 1: Rubbeln.

Winter Games (Hidden Bonus Track)

Als Teddy im Social Web ankündigte, den C64 Mini wieder verkaufen zu wollen, war der Aufschrei groß: Was? Keine winterlichen Madeleines?

Wir wissen nicht, ob sich Madeleines gut einfrieren und wieder auftauen lassen, oder ob die moderne Lebensmitteltechnologie überhaupt schon in der Lage ist, sie als Tiefkühlprodukt so zu konzipieren, dass sie auch im Winter gleichermaßen genießbar sind. Manche Kirschpralinen gibt es eben auch nur in ausgesuchten Monaten – und Proust hat das nie gestört. Darum zum Abschluss nur ein vorsichtiges Schnuppern, mit der kalten Nase im Wind. Mehr hätte Herr Müller ohnehin nicht ertragen.

Heute: Eisschnelllauf, Skispringen