Los, rubbel!

Es gibt Dinge, die verlernt man nicht. Die sind im Rückenmark gespeichert. Fahrradfahren zum Beispiel. Hat man als Kind gelernt, hat man jahrelang gemacht, dann hört man plötzlich auf, weil man’s nicht mehr braucht. Wenn man das dann zehn Jahre später plötzlich machen muss, geht das fast so als hätte man nie aufgehört. Bei anderen Dingen ist das nicht so, Multiplizieren ohne Taschenrechner zum Beispiel. Hat man auch gelernt, jahrelang gemacht, dann nicht mehr, und es ist auch weg, für immer, kommt nicht wieder.
Woran liegt das? Warum vergisst man manches und anderes niemals. Auf der Suche nach der Antwort haben wir uns gefragt, was wir außer Fahrradfahren und Multiplizieren sonst noch gerne und oft gemacht haben in unserer Jugend. Und testen nun, ob wir es noch können. Folge 1: Rubbeln.

In welcher Gesellschaft schimpfen wir eigentlich?

Da sitzen wir zwei Toilettengeburten also, Esel, die alte Arschkrokette und Teddy, der Pimpf. Da sitzen wir also und beschimpfen uns. Packen die Schwanzpresse aus und zerlegen die Schimpfwörter wie zwei Höhlenforscher. Arschverfickte Scheißkrampe, was ist eigentlich mit unserer Anarchokack-Gesellschaft los? Besteht die Bevölkerung nur aus Amöbenbefruchtern und Peniseulen?

Dank an: Schimpfwort.de

Esel sagt, was Esel sagt

Selbstreferenzielle Scheiße hätten wir früher zu einer Epsiode wie dieser gesagt. Was ja wieder eine Selbstreferenz ist. Umso besser, dass wir das nicht mehr sagen. Heute finden wir es nämlich voll OK, uns selbst zu zitieren. Da weiß man halt, was man hat. Aber weiß man denn auch immer, was man so gesagt hat? Vor zwei Monaten oder vor einem Jahr? Hmmm. Gute Frage. Finden wir es heraus.

Sog mal: Gin ich druckig?

Die Aufgaben, vor denen wir stehen, sind gewaltig. Wir fühlen uns überlastet. Es wird Kraft und Anstrengung kosten. Permanente Innovation ist unsere Daueraufgabe.

Aber es ist noch nicht zu spät. Durch diesen Podcast muss ein Ruck gehen.

Flugzeugklaus und Flugzeughansen (Digitally Remastered)

Wie man sich doch verändert. Vor neun Jahren war uns diese Aufnahme noch so peinlich, dass wir sie nicht veröffentlichen wollten. Heute sind wir dankbar, dass wir diese Aufnahmen noch haben, weil uns nichts mehr einfällt, was an diese Qualität heranreichen könnte. Inso fern, wenn Ihr Lust habt, zu hören, wie wir 2010 klangen, dann steigt ein in unser Flugzeug, nehmt Platz, stellt die Sitze zurück und lasst Euch von Flugzeugklaus und Flugzeughansen entführen. In den totalen Wahnsinn.